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Vom Möbelhaus zur Beteiligungsgesellschaft
Die Geschichte der F.G. Pfister ist die Geschichte eines unternehmerischen Vermächtnisses, das heute in Schweizer KMU weiterwirkt.
Die Geschichte der F.G. Pfister ist die Geschichte eines unternehmerischen Vermächtnisses, das heute in Schweizer KMU weiterwirkt.
Fritz Gottlieb Pfister prägte mit Möbel Pfister über Jahrzehnte ein Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Mit der F.G. Pfister Stiftung regelte Fritz Gottlieb Pfister die Unternehmensnachfolge der Möbel Pfister AG.
Nach dem Verkauf von Möbel Pfister im Jahr 2019 setzt die F.G. Pfister Stiftung ihre Mittel für den Erhalt und den weiteren Ausbau von Schweizer KMU im Sinne einer erfolgreichen externen Nachfolgeregelung ein. Seit 2020 baut die F.G. Pfister ihr Beteiligungsportfolio auf. Heute gehören neun Schweizer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen dazu.
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Fritz Gottlieb Pfister
Fritz Gottlieb Pfister, geboren am 16.02.1891 und gestorben am 10.03.1984, war ein Schweizer Vollblutunternehmer. Im Alter von 25 Jahren übernahm er 1916 den elterlichen Trödlerladen an der Rheingasse 11 in Basel und baute diesen bis 1971 unter der Marke Möbel Pfister zum führenden Möbelhandelshaus der Schweiz auf.
Möbel Pfister wurde zum Schweizer Möbeleinrichter von Generationen. Fritz Gottlieb Pfister war zu seiner Zeit ein echter «Gamechanger» der Einrichtungsbranche. Er war der erste Händler, der Möbel in ganzheitlichen Ausstellungen präsentierte. Bereits ab 1918 lieferte Fritz Gottlieb Pfister mit eigenen Lieferteams und Lastwagen die Möbel in die Schweizer Haushalte. 1942 wurde der erste Möbelversandkatalog an alle Haushaltungen in der Schweiz versandt.
Fritz Gottlieb Pfister prägte über Jahrzehnte den Schweizer Einrichtungsmarkt. Sein visionäres Handeln, sein unternehmerischer Mut und sein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Menschen, die für ihn arbeiteten, waren vorbildlich. Wer ihn beschreiben wollte, kam am Wort «Patron» nicht vorbei. Er war einer.
Schon in jungen Jahren kümmerte er sich aktiv um das Wohlergehen seiner Mitarbeitenden – zu einer Zeit, in der unternehmerische Fürsorgepflicht oft nicht mehr war als ein arbeitsrechtliches Minimum. Bereits 1934 gründete Fritz Gottlieb Pfister seine firmeneigene Versicherungskasse, die fortan als Sozialwerk seinen Mitarbeitenden zur Verfügung stand. Das Wohl der Mitarbeitenden war für Fritz Gottlieb Pfister ein zentraler Wert in seinem unternehmerischen Handeln. Diese Haltung wurde später in der Stiftungsurkunde festgehalten und verpflichtet heute alle unternehmerischen Aktivitäten der F.G. Pfister Stiftung.
Vom Möbelhaus zur Beteiligungsgesellschaft.
Über Generationen war Möbel Pfister der führende Schweizer Möbelfachhändler. Mit Filialen in der ganzen Schweiz, einem Namen, der für Schweizer Wohnen stand, und einer Belegschaft, die das Unternehmen über Jahrzehnte prägte.
Ab dem Jahr 2008 veränderte sich der Einrichtungsfachhandel stark. Eine Konsolidierung war absehbar, und nur ein international aufgestellter Käufer konnte für die Marke, die Standorte und die Mitarbeitenden eine tragfähige Perspektive bieten. Im Jahr 2019 entschied sich die F.G. Pfister Stiftung als Eigentümerin, den Einrichtungsfachhandel an die österreichische XXXLutz-Gruppe zu verkaufen. Der Entscheid war einschneidend, strategisch begründet und erwies sich als richtig. Die Arbeitsplätze der Möbel Pfister AG konnten ganz im Sinne von Fritz Gottlieb Pfister gesichert werden.
Nach dem Verkauf stellte sich für die F.G. Pfister Stiftung die Frage nach der weiteren Verwendung des Stiftungsvermögens.
Die Antwort wurde unter der Führung von Rudolf Obrecht, dem damaligen Verwaltungsratspräsidenten der F.G. Pfister Holding AG, ausgearbeitet. Das Stiftungsvermögen soll einerseits für die Erhaltung von Schweizer KMU eingesetzt werden, die keine eigene Nachfolgelösung finden, und andererseits in Projekte investiert werden, die die Schweiz als Wirtschaftsstandort und Lebensraum stärken. Damit setzt die F.G. Pfister Stiftung ihr Vermögen zugunsten der Schweiz ein.
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Eine Beteiligung nach der anderen.
Im September 2020 begann die neue Beteiligungstätigkeit der F.G. Pfister mit der Zesar.ch SA in Tavannes, der Agytec sowie der Ergoexpert. Ein Jahr später folgte die Promet AG in Kirchberg. 2022 kam die Goba AG aus Appenzell hinzu. 2023 wurden Alder + Eisenhut aus dem Toggenburg und die GROB AG aus Nebikon Teil des Portfolios. Ende 2025 folgte die Emaform AG aus Gontenschwil.
So entstand Schritt für Schritt ein Portfolio aus Schweizer KMU unterschiedlicher Branchen. Was diese Unternehmen verbindet, ist nicht ihr Markt, sondern die Eigentümerlogik: eigenständige Unternehmen, langfristig gehalten, mit aktiver Begleitung durch den Verwaltungsrat und ohne festen Weiterverkaufshorizont.
Im Januar 2026 übergab Rudolf Obrecht nach dreizehn Jahren im Präsidium das Amt an Roland Zaugg. Dieser gehört seit 2024 dem Verwaltungsrat an und kennt die F.G. Pfister auch aus eigener Erfahrung als Unternehmer: Er hat seine Firma im Rahmen einer Nachfolgelösung selbst an die F.G. Pfister übergeben.
Ein Weg über Generationen
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Was bleibt.
Aus dem Lebenswerk von Fritz Gottlieb Pfister ist ein Auftrag entstanden: Schweizer Unternehmen langfristig halten, ihre Eigenständigkeit stärken und Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Standorten und Werkplatz Schweiz weitertragen. Heute geschieht das nicht mehr im Möbelhandel, sondern in Mineralquellen, Zahnradfabriken, Schulmöbelherstellern, Turngerätebauern und weiteren KMU.
Der Kern bleibt: Werte halten, Substanz aus- und weiter aufbauen, Verantwortung übernehmen. Über Generationen.
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Unser heutiges Portfolio
Die 9 Schweizer KMU, an denen die F.G. Pfister heute beteiligt ist.
Unser Modell
Wie eine Beteiligung mit uns abläuft, was unsere Investitionskriterien sind und was sich nach der Übergabe verändert.
Medien
Berichte, Interviews und Beiträge zur F.G. Pfister und ihrem Generationenprojekt.